Vorteile der Scheibenbremse

Als Bremsscheibe bezeichnet man den radseitigen Teil der Scheibenbremse auf dem die Bremsbeläge des Bremssattels wirken um das Verzögern einer Drehbewegung zu ermöglichen. Die kreisrunde Bremsscheibe besteht aus der eigentlichen Bremsfläche und einer abgesetzten Achsbefestigung.

Die Scheibenbremse wurde zuerst in den USA und Mitte des vorigen Jahrhunderts auch in Europa in Großserie eingeführt. Sie dient dazu, das Nachlassen der Bremswirkung bei Überhitzung, auch bekannt als Fading, zu verhindern. Außerdem  verhindert sie das Schiefziehen an der Vorderachse. Die Montage ist deutlich leichter als bei Trommelbremsen und die Abfuhr von Bremsbelagstaub verbessert sich.

Bei manchen Trommelbremsen waren Bremskraft-Unterschiede bei Vor- und Rückwärtsfahrt an der Tagesordnung. Diese gehören nun der Vergangenheit an. Die Scheibenbremse hat keine Selbstverstärkung. Aus diesem Grund sind z.B. die Kolben und somit auch die Betätigungskräfte höher. Die offene Bauweise ermöglicht es, Wärme und Staub besser abzuführen. Dieser Effekt wird durch Innen-/Außenbelüftung noch weiter verstärkt.

Heutzutage haben fast alle Motorräder und PKW, wie zum Beispiel die B-Klasse von Mercedes-Benz, an den Vorder- und meistens auch Hinterachsen Scheibenbremsen. Trommelbremsen sind nur noch bei kleineren, leichteren und kostengünstigeren Kleinfahrzeugen anzutreffen. Auch Busse, LKW und sogar Schienenfahrzeuge greifen immer mehr auf Technik mit Bremsscheiben Mercedes-Benz zurück.

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