Schneematsch und Streusalz verlängern den Bremsweg

Auch im Winter gibt es Aquaplaning, da der Schneematsch für hohe Rutschgefahr sorgt. Für Autofahrer ist dies die gefährlichste Fahrsituation in der kalten Jahreszeit. Eine Studie der Tampere University of Technology in Finnland zeigt, dass die Unfallgefahr durch den rutschigen Straßenbelag erhöht ist. Das Risiko eines tödlichen Unfalls liegt bei Schneematsch fast 5 mal höher als auf trockenen Straßen.

Wenn durch Schneematsch Aquaplaning entsteht, verlieren die Reifen des Fahrzeugs den Kontakt mit der Straße. Auch auf gestreutem Asphalt muss man vorsichtig sein. Dort kann auch Aquaplaning entstehen und zusätzlich kann das Streusalz den Bremsweg des Autos verlängern. Zusammen mir dem aufgewirbelten Schneematsch und Wasser setzt sich das Streugut in einer schmierigen Schicht auf den Bremsscheiben fest. Dadurch setzt die Verzögerungswirkung erst spät ein. Im ‚worst case scenario‘ kann sich der Bremsweg sogar verdoppeln. Deshalb sollte man während der Fahrt immer mal wieder sanft auf die Bremse treten um diese vom dem Matschgemisch zu befreien. Auch wenn man das Auto über Nacht parken will oder wenn man am nächsten Morgen wieder starten möchte sollte man die Bremsscheiben durch einem Tritt auf das Bremspedal reinigen.

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